Es geht Richtung Halbzeit. Nach der vierten Etappe haben wir knapp 135km in den Knochen und einige tausend Höhenmeter. Heute geht es von Samnaun nach Scuol. Die erste Etappe, die mehr Abwärts geht als Aufwärts. Dafür vier Pässe und 2 davon über 2.700 Meter Höhe. Da wird die Luft richtig dünn.

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Doch zur Strecke. Los gehts im Sonderzollgebiet von Samnaun. Wer den Bergort kennt, weiß dass Samnaun in einer richtigen Mulde liegt, umrahmt von hohen Bergen. Und genau so gehts los. 100 Meter Flach und dann hoch zum Zeblasjoch. Läppische 5,3km werden gleich mal zur Herausforderung. Dann 1km zur erholung und weiter zum ersten 2.700er Gipfel, den Fuorcla Val Gronda. Man könnte auch die Seilbahn nehmen – aber das lasssen wir mal. Bergab ist wieder Vorsicht angesagt, denn die Abstiegspasagen haben es auch hier wieder in sich, ehe es wieder hoch zum Fimberpass geht – sind zwar nur 200HM, dafür  mir durchschnittlichen 18% Steigung prädestiniert für brennende Oberschenkel. Um die Aussicht zu geniessen bleibt vermutlich wenig Zeit, schliesslich müssen wir pünktlich im Tal bei der nächsten Station in Farola sein. Von hier geht es diesmal etwas gemächlicher wieder hinauf. Jedoch nur 4-5 km ehe es in einem starken Anstieg zum zweiten 2.700er den Fuorcla Champatsch.

Jetzt haben wir noch 10 Kilometer vor uns, hinunter nach Scuol. Nach ca. 3 Kilomtern biegen wir auf unsere morgige Etappe ein. Heute laufen wir die Piste hinunter, die es morgen zu erklimmen gilt – Bergsprint nennt sich das, was uns auf der 5. Etappe erwartet.

In Scuol haben wir uns ein tollen Hotel direkt im Zentrum gegönnt. Das Bellaval ist genau das was wir nach 4 Tagen Trailrunning brauchen – eine Wellnessoase mit 5-Gänge-Menue.

Carsten

Carsten

Carsten Reichel ist passionierter Trailrunner. Seit mehreren Jahren hat er die Straßenschuhe gegen Trailrunningschuhe getauscht. Inzwischen sind es lange Distanzen oder Mehrtages-Rennen, wo Carsten Reichel anzutreffen ist. Carsten läuft für das Thoni Mara Team.

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