Auftakt zur dritten Runde der Trails4Germany gelungen

von | 16. Mai 2019 | Deutschland, Reise-News

Trails um die Talsperre Pöhl bieten perfekte Kulisse

Was für ein Auftakt am vergangenen Wochenende im Vogtland. Mehr als 450 Starter machten die erste Station der Trails4Germany zu einer „Fanbase“ für Trailrunning. Perfekte Trails, eine hervorragende Organisation und optimales Laufwetter zeigten, dass Trailrunning auch in den Mittelgebirgen seine Anziehungskraft hat.

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Es war die richtige Wahl von Plan B den Start der Trailserie Trails4Germany im sächsischen Plauen starten zu lassen. Bereits im vergangenen Jahr war die Talsperre Pöhl Ausrichter der ersten Station und erfreute sich großer Beleibtheit. In diesem Jahr wurden die Strecken noch einmal modifiziert und erhielten noch ein paar Trails obendrauf.

Elstertalbrücke als eines der Highlights

Jasmin Wolf und Uwe Schneider, die sich 2017 in Kulmbach kennengelernt hatten, haben sich noch einmal mehr ins Zeig gelegt, damit die Pöhl eine perfekte Kulisse bot. Die beiden Strecken, 12 und 21 Kilometer, hatten alles, was das Trailer begehrt. Steile Anstiege, geniale Downhills und fluffige Trails. Zudem gab es spektakuläre Streckenteile in Elstertal. Da durfte die berühmte Elstertalbrücke, eine der größten Ziegelsteinbrücken der Welt, natürlich nicht fehlen, die sogar zweimal belaufen werden durfte.

Fast schien es so, als wäre die ganze Region rund um Plauen unterwegs zum Naherholungsgebiet an der Talsperre Pöhl. Fan-Gruppen, Familien, Freunde, sie alle hatten sich auf den Weg gemacht, um die knapp 450 Trailrunner und natürlich auch den Nachwuchs beim „Sparkasse Vogtland Kinderlauf“ zu unterstützen.

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Höchstleistungen und Top-Zeiten

Die Begeisterung war enorm, wie im Vorjahr erwies sich die Location am Wassersportzentrum Pöhl als perfekt. Dass die Trails Kraft kosteten und auch technisch durchaus anspruchsvoll waren, musste Langdistanz- Sieger Sebastian Harz feststellen. „Die Stufen bei Kilometer 9 und 18 haben mich echt geschafft. Gut, dass die letzten 1.000 Meter flach waren. Da konnte ich meine Stärken ausspielen“, kommentierte der 21-Kilometer-Gewinner. Am Ende hatte der 39-Jährige die beste Kondition, erreichte in 1:27:25,0 Stunden das Ziel. Nur 19,6 Sekunden später überquerte André Fischer (Dresden, 1:27:44,6 Stunden) das Zielband. Dritter wurde Dennis Soisch (Runskill.de) mit einem Rückstand von 39,6 Sekunden auf Sieger Sebastian Harz. Dieses Trio hatte sich über die gesamte Zeit einen spannenden Dreikampf geliefert.

Crazy Runner rockt die Pöhl

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Von den Crazy Runners Frankenwald, die selbst die dritte Station in Kulmbach ausrichten, war eine Größe Delegation vertreten. Dass die Runners nicht nur „Crazy“ sind sondern auch schnell bewies Thomas Kamprath. Die Kategorie Master Men ging an Thomas Kamprath (1:41:42,9 Stunden, Crazy Runnners Frankenwald), bei den Senior Master Men war Thomas Drechsler (RC Schloßbike Greiz) in 1:43:48,5 Stunden nicht zu schlagen.

Die zweite Station der Trails4Germany ist am 6. Oktober 2019 im schwäbischen Blaubeuren, wenn die WeRun4Fun-Crew um Benjamin Klöppel wieder einlädt. In Kulmbach findet, wie in den vergangenen Jahren wieder das Finale der Reihe statt. Dieses Jahr am 13. Oktober 2019.

Photocredit: © Simon Baizaee, Plan B

Plauen

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