Osprey baut das Angebot für Trailrunningrucksäcke mit der Duro-Line aus

Der amerikanische Hersteller für Reisegepäck und Rucksäcke, Osprey, hat mit de Duro-Serie Laufwesten im Angebot, die alles beinhalten, was der Trailrunner von heute braucht. Wir waren damit auf diversen Trails unterwegs. Ein richtig guter Tipp für die diesjährige Trailsaison.

Sechs Liter Fassungsvermögen hat die mittlere Laifweste der Duro-Serie. Der Duro 6 ist perfekt geformt und ist wie der REV-6 auch eine richtiges Raumwunder. Osprey verzichtet beim Duro 6 auf eine Trinkblase, Diese kann zwar nachgerüstet werden, dafür sind aber in den Fronttaschen jeweils eine Softflask mit jeweils 0,5 Litern verstaut.

Kleines Raumwunder

Klein und kompakt ist der Duro 6 von Osprey, doch der große Reißverschluss, gibt den Inhalt optimal frei, sodass der Läufer jederzeit gut an den Inhalt kommt. Eine weitere Staumöglichkeit gibt es außerhalb der Reißverschlusstasche und zusätzlich zwei offene Seitentaschen, wo man Handschuhe, Mütze, eine dünne Regenjacke oder den Foto verstauen kann. Es ist zwar etwas Übung nötig, um ohne die Weste abzusetzen an die Seitentaschen zu kommen, aber mit der Zeit klappt das ganz gut. Weiterhin kann die Tasche für die Trinkblase ebenfalls als Stauraum verwendet werden. unterhalb der Softflasks sind auch noch zwei kleine Taschen, wo Gels stets gut aufgehoben sind. Wer sein Mobiltelefon sicher verstauen möchte findet zusätzlich eine Reißverschlusstasche an der Front.

Der Osprey Duro 6 sitzt sicher und nahezu unauffällig am Körper und wir mit zwei Schlaufen fixiert. Er lässt sich aber auch offen oder nur mit einer Fixierung sicher tragen. Die Befestigung an der Brust sind so angebracht, dass sie keine Einschränkungen in der Bewegung und Atmung darstellt. Dadurch entfällt auch die Fixierung am Bund, die gerade bei schnellen Läufen eher hinderlich ist. Die Träger des Osprey Duro 6 sind angenehm breit und innen mit einem offen Netz besetzt, da zum einen eine gute Luftzirkulation zulässt und zum anderem sehr angenehm zum tragen ist. Das Netzinnenteil zeiht sich um den gesamten Rucksack. Dadurch kann die Feuchtigkeit gut vom Körper abtransportiert werden und es entsteht so keine Feuchtigkeitssperre zwischen Körper und Rucksack.

Zwei Größen

Wie bei Osprey üblich, hat man sich auch beim Dur 6 Gedanken gemacht und bietet den Rucksack in zwei Größen an S/M und M/L. Wir hatten den M/L getestet, da wir alle etwas größer sind. Für Mädels empfiehlt sich in der Regel die kleiner Größe.

Tolle Features

Die Osprey Duro 6 ist wie eine zweite Haut überzeugt durch seine kompakten Maße. Der Inhalt ist durch sein großen Fach immer gut zu erreichen. Zusätzlich verfügt er über weitere Taschen, wo das Equipment leicht zugänglich getrennt werden kann.

Das gibt’s oben drauf

Der Osprey Duro 6 verfügt über zwei Softflasks mit jeweils 0,5 Litern, die in den Brusttaschen gut verstaut sind. Zusätzlich bietet der Duro 6 auch die Möglichkeit Trailstöcke mitzuführen. Die Verzurrmöglichkeit am Rücken erlaubt es dreiteilige Stöcke sicher zu befestigen. Auch eine Rettungspfeife, die gerade bei alpinen Rennen vorgeschrieben ist, ist vorhanden.

Fazit

Die Osprey Duro 6 ist ein  sehr kompakter Trailrucksack für kurze bis mittellange Touren. Er passt sich hervorragend an den Läufer an und wirkt nicht störend. Das große Fach bietet einen guten Zugriff. Zusätzlich sind bereits zwei Softflasks im Lieferumfang enthalten.
Durch verschiedene Verzurrmöglichkeiten an der Außenseite des Osprey Duro 6 lässt sich die Größe entspannt regulieren, um die Passgenauigkeit und  den Inhalt des Rucksacks zu fixieren. Leider sind diese manchmal bei größeren Sachen hinderlich sein. Stöcke können in der Verzurrung an der Rückseite angebracht werden. Der Osprey Duro 6 überzeugt durch seine Features und ist für einen Preis von 89 Euro im Fachhandel erhältlich.

Bestellbar ist der Osprey Duro 6 direkt im Onlineshop von Osprey Europe.

Bilder: Rockntrail, SoulRunning

Carsten

Carsten

Carsten Reichel ist passionierter Trailrunner. Seit mehreren Jahren hat er die Straßenschuhe gegen Trailrunningschuhe getauscht. Inzwischen sind es lange Distanzen oder Mehrtages-Rennen, wo Carsten Reichel anzutreffen ist. Carsten läuft für das Thoni Mara Team.

1 Kommentar

  1. 12. April 2017 at 20:09 — Antworten

    Danke für den Bericht! Hab ihn mir gerade bestellt und kann es nicht abwarten, ihn selbst zu testen. 😀

Hinterlasse eine Nachricht

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.