Rayvolt – Revolution auf der Straße

von 14. Juli 2019Ausrüstungs-Test, Reiseberichte, Sonstiges, Spanien

Mehr als nur ein Fahrrad

Als Mathieu Rauzier vor drei Jahren ein Lastenrad in Barcelona von einem Freund auslieh entstand eine Idee, die für Mat alles verändern sollte. Der Designer für Surfboards wollte den Individualverkehr verändern – Rayvolt war geboren. 

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Rayvolt Gründer Mathieu Rauzier mit dem Cruzer

Das erste E-Bike – der Cruzer sollte das Fahrrad an sich verändern. Der klassischen Rahmen sollte nicht Grundlage für die Bikes der katalanischen Schmiede sein, sondern die Individualität hervorheben. So entstand ein an die Motorräder der 30er und 40er Jahre von Indian und Harley Davidsson angelehnten Rad, dass zudem mit einem Elektromotor ausgestattet ist.

Technologie ist das Herzstück

Den Motor und die dazugehörige Elektronik, die App EIVA, entwickelte Jaime Pla, das Mastermind der noch jungen Firma. Ziel war es, ein System zu entwickeln, das das Optimum aus Batterie und Motor herausholt, dem Kunden die höchstmögliche Freiheit zur Konfiguration seines Rades gibt und im Supportfall einen direkten Kontakt zum Hersteller aufbauen kann.

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Die App EIVA

Der Cruzer vereint all die Ideen, die moderne individuelle Fortbewegung haben soll. Ein schickes Design, leistungsstarke Komponenten, wie Motor und Batterien und eine einfache Bedienung. Das Fahrrad hat keine Gänge, lässt sich aber durch seine intelligent Software prima auch im hügeligen Strassenverkehr optimal nutzen. Die Kombination aus schlichtem Stahlrahmen mit passenden Lederapplikationen machen das Rad nicht nur an der Eisdiele zum Hingucker.

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Drei Jahre später ist Rayvolt ein Technologieunternehmen, dass seine App EIVA immer weiter ausbaut und in diverse Fortbewegungsmittel integrieren lässt. Designtechnisch bleibt Rayvolt aber grundsätzlich bei den Fahrrädern. So kommen 2019 eine ganze Handvoll Räder auf den Markt, die das CI der Katalanen abbilden.

Auf dem kleinen Stier durch die Stadt reiten

Mit dem Torino kommt die gedrungene Version des Cruzer auf dem Markt. Der kurze Radstand macht das Torino extrem wendig und ist bestens für dem Großstadtjungel geeignet. Die Komponenten sind, wie bereits beim Cruzer, wieder bestens abgestimmt. Der Torino ist der Café-Racer von Rayvolt.

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Der Torino – ein Café-Racer mit E-Motor

Der Ambassador geht in die komplett andere Richtung. Nicht sportlich, sondern eher klassischer Stil steht hier im Vordergrund. Der Rahmen ist klassisch, die einzelnen Rohre sind gemufft und nicht verschweißt. Hochglanz und polierter Stahl, dazu ein Motor in goldenen Farben. Ein weiterer Hingucker ist die abnehmbare Ledertasche, die die Batterie enthält. Mit dem Ambassador fährt man mit Anzug und Fliege zum Termin.

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Ambassador – mit Stil durch die Staadt

Cruzer, Torino und Ambassador sind alle preislich in der gleichen Liga und kosten um die 3.500 Euro. Für den kleinen Geldbeutel haben die Jung von Rayvolt zwei weitere Räder entwickelt. Das Beachin und den Clubman. Beide passen perfekt in die Linie der Spanier, sind jedoch mit einem günstigerem Motor ausgestattet und für unter 2.000 Euro zu haben.

Neue Ideen

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Motorrad-Studie

Für die kommenden Jahre hat Mathieu Rauzier noch so einige wilde Ideen  – nicht nur im Kopf – denn wenn er sich etwas vorstellt, muss es auch schnell haptisch werden. So entstanden bereits Prototypen für ein E-Lastenrad, mit dem Mats Frau und die Kinder auf den Straßen von Barcelona zu sehen sind. Ein E-Roller, der auch härterer Beanspruchung besteht und ein Motorrad mit E-Motor. Grundlage dafür ist immer EIVA, dass sich um die Motorsteuerung kümmert. Wir freuen uns auf einen tollen Sommer, wo wir mit schicken Fahrrädern cruisen und zu unseren lokalen Laufveranstaltungen anreisen.

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