Red Bull X-Alps 2019 wird anspruchsvoller als je zuvor

von | 12. März 2019 | Top Thema

1.138 Kilometer mit 13 Turnpoints warten auf die Athleten

Die neue Route der Red Bull X-Alps 2019 wird die herausfordernste in der 16-jährigen Geschichte des Rennens. 32 Athleten aus 20 Nationen, unter Ihnen 30 Männer und 2 Frauen, legen nur zu Fuß und mit dem Paragleiter über 1.138 km auf ihrem Weg quer durch die Alpen von Salzburg nach Monaco zurück. Dabei müssen sie 13 Turnpoints – die höchste Anzahl seit Anbeginn des Rennens – in 6 Ländern entlang der Alpen passieren. Die Route führt dabei durch Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich und Monaco. Damit wird das härteste Abenteuerrennen der Welt noch anspruchsvoller und unvorhersehbarer als je zuvor.

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© Red Bull MediaHouse

Dabei müssen die Athleten den Hauptkamm der längsten Gebirgskette Europas fünf Mal in nord-südlicher beziehungsweise ost-westlicher Richtung überqueren. Auch Renndirektor Christoph Weber sagt, es wird härter als je zuvor. „Das Rennen findet früher statt, als in den Jahren zuvor – im hochalpinen Gelände könnte noch deutlich mehr Schnee liegen, der das Vorankommen der Athleten erschwert. Wenn das Wetter nicht gut genug ist, um zu fliegen, könnte es ein sehr langes und kräftezehrendes Rennen nach Monaco werden.“

Am historischen Mozartplatz in Salzburg, Österreich ist der Start der neunten Edition der Red Bull X-Alps. Von hier aus werden die Athleten durch die Altstadt auf den Gaisberg zu Turnpoint 1 laufen. Tausende Fans aus aller Welt werden dabei sein, um die Athleten anzufeuern, wenn sie vor der einzigarten Aussicht ihre Gleitschirme auspacken und den ersten Flug des Rennens starten.

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© Rockntrail

Vom Gaisberg aus geht das Rennen weiter zu Turnpoint 2 in Wagrain – Kleinarl, einem Ferienort im Süden Salzburgs. Die Athleten werden dieses Gebiet bis dahin bereits sehr gut kennen, da der Prolog, ein 1-Tages-Rennen vor dem Hauptrennen, dort nur wenige Tage zuvor stattfindet. Anschießend führt die Route die Athleten in die nördlichen Alpen zu Turnpoint 3, Aschau – Chiemsee. Von dort ist es ein weiter Weg zu Turnpoint 4, Kronplatz in Italien der eine Überquerung des fast 4,000 m hohen Alpenhauptkamms mit sich bringt. Dort angekommen, müssen die Athleten nur noch das Turnpoint Schild am Gipfel neben dem berühmten Messner Mountain Museum unterschreiben und können ihr Rennen direkt fortsetzen.

Nun führt die Route wieder zurück nach Norden zur Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands. Die Athleten müssen sie nördlich umrunden, um anschließend erneut über die österreichische Grenze zu Turnpoint 5, Lermoos – Tiroler Zugspitz Arena zu gelangen. Haben die Athleten diesen Turnpoint erreicht, geht die Reise weiter in Richtung Westen. Turnpoint 6 ist Davos in der Schweiz und liegt direkt neben dem malerischen Davosersee. Anschließend geht es weiter zu Turnpoint 7, Titlis, oberhalb von Engelberg, wo die Athleten das höchste Turnpoint Schild des Rennens auf einem Gletscher auf 3.200m Höhe unterzeichnen müssen.

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© Red Bull MediaHouse

Danach müssen die Abenteurer Turnpoint 8, den Eiger, einen der berühmtesten Berge der Welt, sowie Turnpoint 9am höchsten Gipfel der Alpen, dem Mont Blanc passieren. Das nächste Turnpoint Schild erwartet die Athleten beiTurnpoint 10 in St Hilaire, Frankreich, der Heimat des ältesten Freiflugfestivals der Welt. Nun beginnt der letzte kräftezehrende Abschnitt, vorbei an Turnpoint 11 dem Monte Viso, der letzten großen Felspyramide in Italien, und Turnpoint 12, Cheval Blanc, können die Athleten ihren Blick nun endlich in Richtung Peille richten.

Den Kampf um den Titel werden die siegeshungrigen Abenteurer im Zielsprint auf den letzten 91 km hin zu Turnpoint 13 in Peille, Frankreich austragen, wo auch die Zeit stoppt. Von dort dürfen die Athleten zu ihrem 2km langen Siegesflug über die traumhafte Bucht von Monaco abheben. Nach der punktgenauen Landung am Landefloß im warmen, türkisblauen Wasser des Mittelmeers können die Athleten ihren Emotionen freien Lauf lassen und den Erfolg feiern, das Ziel des härtesten Abenteuerrennens der Welt erreicht zu haben.

Aufgrund der enormen Distanz sowie der hohen Anzahl an Turnpoints, ist die neue Route der Red Bull X-Alps 2019 die vermutlich Anspruchsvollste in der 16-jährigen Geschichte des Rennens. Von jetzt an haben die Athleten nur noch 3 Monate Zeit, um ihren Körper und Geist auf die bevorstehende gigantische Herausforderung vorzubereiten. Die intensive Analyse der Route ist ein entscheidender Aspekt, aber um als Sieger aus diesem Rennen hervorzugehen braucht es ein neues Level an Ausdauer, Entschlossenheit und Siegeswille. Man kann nicht vorhersagen, wer sich den Titel holen wird, aber mit den besten Abenteuerathleten der Welt wird es definitiv ein unvergessliches Rennen.

Die Red Bull X-Alps 2019 Route

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